Finanzen. #weddingstuff

Teil 10 meiner Reihe #weddingstuff.❤ Heiraten ist spannend. Immer. Denn in den meisten Fällen tun wir es zum ersten und auch einzigen Mal. Dieser besondere Tag wird monatelang bis ins kleinste Detail geplant. Dabei gibt es so viele Komponente, die mit hinein spielen, dass der Tag perfekt wird. Meine Erfahrungen möchte ich gerne mit zukünftigen Bräuten (und anderen Interessierten) teilen.

Heute: Finanzen.

 

Ich habe vor einiger Zeit in Brautgruppen bei Facebook (z.B: Liebe zur Hochzeit. Großartige Gruppe!) nachgefragt, welche Themenbereiche der Hochzeit zukünftige Bräute so interessieren. Einer, der immer wieder genannt wurde, war der Bereich der Finanzen. Natürlich werde ich euch hier jetzt nicht offenlegen, wie teuer unsere Hochzeit war oder was uns einzelne Posten gekostet haben; aber ich habe einige Tipps für euch. Damit ist das hier schon der dritte Beitrag in Folge ohne Fotos. Hilfe. Aber ich verspreche euch, die kommenden werden wieder viele wunderbare Fotografien beinhalten. Und der Beitrag über unseren Fotografen kommt ja auch noch.

Wie viel Geld haben wir zur Verfügung? Da ich persönlich niemals für die Hochzeit hätte einen Kredit aufnehmen wollen, kann ich nur empfehlen: Schaut, wie viel Geld ihr gespart habt oder wie viel ihr sparen könnt monatlich. Damit wisst ihr dann die Summe, die euch zur Verfügung steht. Dabei kann ich nur raten: Rechnet niemals Geldgeschenke mit ein. Ich habe schon sehr oft gehört, dass Paare gegenrechnen, dass sie beispielsweise das Essen ja durch Geldgeschenke gegenfinanzieren können usw. Davon würde ich abraten, da man vorher nie weiß ob und wie viel Geld man geschenkt bekommt. Außerdem wünscht man sich das Geld ja oft, z.B. wie wir, für die Flitterwochen – irgendwie würde ich es dann schräg finden, es für die Feier zu verwenden.

Wo liegen unsere Prioritäten? Nun haben wir also Summe X, die wir ausgeben können. Jetzt sollte man ganz grob aufteilen, wie viel man für die einzelnen Posten ausgeben möchte. Während einige den Fokus auf das Restaurant setzen und das meiste Geld für Essen ausgeben, wollen andere lieber einen tollen Fotografen und wieder anderen sind die DJs am Wichtigsten. So setzt jeder seine Priorität anders, und genau das macht ja auch jede einzelne Hochzeit so individuell. Schreibt euch Listen (jaa, ich liebe Listen!) welche Posten ihr habt, und wie viel Geld ihr da jeweils ausgeben wollen würdet. So habt ihr bereits vor der Buchung der Dienstleister eure persönlichen Grenzen gesteckt.

Rechnet Puffer mit ein! Ihr könnt leider niemals davon ausgehen, dass, egal wie gut ihr euch vorher informiert, die Preise auch wirklich alle so hinkommen. Klar, offensichtliche Dinge, wie Locationmiete, Fotografenbezahlung, Musikergehalt, kann man als feste Summen behandeln. Doch es kommt so viel Kleinkram auf euch zu, gerade bei der Deko zum Beispiel, die man am Anfang nicht einplant. Achtet darauf, euer Budget wirklich im Auge zu behalten. Gerade bei so Kleinigkeiten läppert es sich, und plötzlich hat man viel mehr Deko gekauft, als man verwenden kann. *hust* Macht eure Liste, was alles Geld kosten wird wirklich detailliert und denkt bloß niemals „Ach, das ist ja so ein winziger Posten, den muss ich nicht aufschreiben.“ Aus einem winzigen Posten werden viele winzige Posten – und die rechnen sich dann wie ein großer.

Ihr seht also: Mit einer guten Planung kann euch auch finanziell nichts überraschen. Bedenkt immer, wie viel Geld euch zur Verfügung steht und bitte fühlt euch niemals unter Druck gesetzt an diesen und jenen Stellen viel Geld auszugeben, weil es „alle so machen“, oder es die Gäste erwarten können. Ich betone es ja in fast jedem Beitrag hier: Aber es ist eure Hochzeit!

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