Hups, seit dem dritten Beitrag dieser Reihe ist nun ein halbes Jahr vergangen. Seitdem ist in meinem Medienkonsum auch tatsächlich ein bisschen was passiert, wenn ich auch immer noch am „Ziel“ angekommen bin. Ich habe das Gefühl: Da geht noch was. Doch ich möchte euch heute gerne einen kleinen Zwischenstand erzählen.

Im August habe ich noch von meinen beiden neusten App-Errungenschaften erzählt, die ich mir gegönnt habe, weil sie Spaß machen: Snapchat und Pokemon Go. Nunja. 😀 Snapchat nutze ich wirklich sehr selten momentan, gucke zwischendurch gerne mal die Stories von anderen an, aber auch lange nicht mehr so regelmäßig wie zu Beginn. Die Nutzung dieser App hat sich also von selbst eingegrenzt. Pokemon Go haben wir im Sommer wirklich extrem viel gespielt. Ich hatte darüber sogar geschrieben. Doch mit zunehmendem Stress beim Hausbau fehlte die Zeit für dieses lustige und dennoch zeitintensive Spiel. Deshalb habe ich diese App nun schon seit ein paar Monaten leider (!) ungenutzt auf dem Handy. So schnell kann es gehen.

Ansonsten hilft mir meine eigene „App-Überwachungs“-App echt nach wie vor dabei meinen Konsum einzuschränken. Mein meist genutzten Apps sind YouTube, WhatsApp und Instagram. Wobei dabei YouTube echt die größte Zeit in Anspruch nimmt, bei WhatsApp bin ich nur, wenn ich da auch wirklich mit jemandem schreibe, und sooooo oft am Tag kommt das auch nicht vor. Bei Instagram bin ich über den Tag verteilt definitiv immer unter 15 Minuten. Dann wäre da noch der Browser Chrome. Da ich weder für Facebook, noch für meine Emails eine App installiert habe, gucke ich bei beidem dort rein. Aber auch nicht so super oft am Tag.

Obwohl ich eigentlich schon vieles eingeschränkt habe, denke ich oft, ich möchte mich medial noch etwas mehr abkapseln. Ein Drahtseilakt, wenn man seine Blogleser nunmal eigentlich über soziale Medien „finden“ möchte. Eine richtige Lösung habe ich nach wie vor nicht. Was mir geholfen hat war es bis auf WhatsApp und dem Messenger überall die Benachrichtigungen auszustellen (und z.B. die Facebook-App gar nicht zu haben). Wenn ich auf mein Handy gucke sehe ich nicht hundert Benachrichtigungen von sozialen Medien, bei denen ich dann gucken will, was passiert ist. Ich sehe höchstens Nachrichten und verpassten Anrufe. Das tut echt sehr gut, die Erreichbarkeit etwas einzuschränken.

Ich hatte ja YouTube angesprochen. Ich gucke wirklich sehr gerne Videos dort, und die Auswahl ist ja auch faszinierend. Nun habe ich dort mit den Jahren über 260 Kanäle abonniert. Erst gestern habe ich beschlossen das Ganze mal etwas zu reduzieren und bin nun bei 130 angekommen. Eigentlich immer noch zu viel. Auch bei Facebook bin ich nun aus fast allen Gruppen ausgetreten, deren Inhalte mich eigentlich mehr aufgeregt als informiert haben. Man lässt den eigenen Stresspegel so doch deutlich unten, wenn man im Internet rumgeistert.

Am Ende dieser Reise bin ich wie gesagt immer noch nicht angekommen, doch ich bin auf einem sehr guten Weg. 🙂

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