Zeitliche Planung. #weddingstuff

Teil 7 meiner Reihe #weddingstuff.❤ Heiraten ist spannend. Immer. Denn in den meisten Fällen tun wir es zum ersten und auch einzigen Mal. Dieser besondere Tag wird monatelang bis ins kleinste Detail geplant. Dabei gibt es so viele Komponente, die mit hinein spielen, dass der Tag perfekt wird. Meine Erfahrungen möchte ich gerne mit zukünftigen Bräuten (und anderen Interessierten) teilen.

Heute: Zeitliche Planung.

Nachdem mein letzter Beitrag vom Platz her ein wenig den Rahmen gesprengt hat, werde ich mich heute kürzer fassen.

Wir hatten vom Tag des Antrags bis zur Hochzeit etwas über ein Jahr Zeit. Ein Jahr, das wir auch komplett zum Planen genutzt haben. Ich weiß, dass manche Bräute mehr Zeit brauchen und andere viel weniger. Für uns war das Jahr Zeit perfekt, denn so hatten wir nur zwischendurch und natürlich gegen Ende Stress-Phasen, konnten das Planen aber sonst fast durchgängig genießen. Ich würde jedem empfehlen rechtzeitig Listen anzufertigen, an was ihr alles denken müsst – im Internet gibt es, wenn man Google fragt, wirklich super viele Beispiele. Ich kann raten, dass man einfach aus all den Beispielen seine ganz eigene Individuelle To-Do-Liste macht. Denn was nützt es euch z.B. Brautjungfernkleider auf der Liste zu haben, wenn ihr gar keine Brautjungfern wollt. Ich liebe To-Do-Listen und ich bin einer dieser Menschen, die ALLES auf To-Do-Listen schreiben. Letztlich muss da aber jeder seinen eigenen Weg finden, weshalb es auch nichts nützt, wenn ich meine Liste veröffentliche.

Was ich aber gerne mal zeige ist der grobe zeitliche Ablauf am Tag selbst. Die Uhrzeiten gelten als Richtlinien und dieses Bild stammt aus unserer Einladungskarte – so konnten auch die Gäste im Vorfeld die Tagesstruktur sehen. Für mich ist sowas immer wichtig, wenn ich den ganzen Tag irgendwo sein soll. Unsere Einladung war eh sehr detailliert – aber das folgt noch in den DIYs. Damit ihr selbst keine Uhr braucht könnt ihr z.B. Trauzeugen und Familie darum bitten, die Zeit im Blick zu behalten. Unser Fotograf hat dies übrigens sogar ganz ohne Bitte getan. ❤ Eine Punktlandung war wohl nur die Trauung. Doch alles andere passte ungefähr zeitlich auch. Macht euch an diesem Tag keinen Stress. Wir kamen z.B. 20 Minuten „zu spät“ von dem Paarshooting. Natürlich tat mir das für die Gäste Leid – doch letztlich hat es jeder überstanden, kürz warten zu müssen.

Grundsätzlich kann ich euch dazu raten, eure Trauzeugen mit ins Boot zu ziehen bei der Planung. Auch wenn unsere Planungstreffen oft etwas ausgeartet sind, husthust, so wussten André und ich in jeder Sekunde, dass wir uns auf die Zwei verlassen können. Man kann auch unabhängig von den Trauzeugen jemand anderen als Zeremonienmeister bestimmen, der vor allem am Tag selbst ein Auge auf alle Tagespunkte hat.

8-heller-neu tg_20160528_0593sw

Am Tag selbst ist nicht zu unterschätzen: Plant Zeit für eure Zweisamkeit ein! Auch wenn viele Paare das sicherlich unterschätzen, es ist wohl nichts wichtiger, als nach der Trauung einmal zu zweit durchatmen zu können. Meistens bietet sich das Paarshooting mit dem Fotografen an. So kann man sich in Ruhe über alles unterhalten, die Emotionen sacken lassen und auch der Fotograf gibt euch die Ruhe, die ihr braucht. Wir haben unsere Zeit zu zweit (bzw. mit Thomas zu dritt. Aber wie gesagt, einen guten Fotografen werdet ihr kaum bemerken) im Taxi und auch in Riddagshausen so sehr genossen. Einmal Energietanken, bevor man dann wieder im Mittelpunkt steht.

 

Am Wichtigsten ist und bleibt jedoch: Auch im zeitlichen Ablauf kann man nicht alles genau planen und es werden Dinge schief gehen. Wichtig ist einfach nur, dass ihr euch nichts anmerken lasst und darüber lacht. ;D Wenn ihr das aber nicht immer schafft, und doch mal Bridezilla rauskommt: egal, steht dazu. Ihr seid die Braut, ein nervliches Wrack und dürft auch ruhig mal kurz zicken. ❤

tg_20160528_0626

 

Der nächste #weddingstuff – Beitrag folgt in genau einem Monat am 12. Januar & dann endlich über die DIYs, die wir bei der Hochzeit hatten. All meinen lieben Lesern, die evtl nur diese Reihe hier verfolgen, wünsche ich deswegen bereits jetzt schon mal schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Alle anderen hören bis zum Ende des Jahres auf jeden Fall noch ein paar Mal von mir. 🙂

FotosThomas Goebert (Ein Post nur über unseren Fotografen folgt natürlich auch noch! :3)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s