Brautstyling, Ringe, Blumen. #weddingstuff

Teil 6 meiner Reihe #weddingstuff.❤ Heiraten ist spannend. Immer. Denn in den meisten Fällen tun wir es zum ersten und auch einzigen Mal. Dieser besondere Tag wird monatelang bis ins kleinste Detail geplant. Dabei gibt es so viele Komponente, die mit hinein spielen, dass der Tag perfekt wird. Meine Erfahrungen möchte ich gerne mit zukünftigen Bräuten (und anderen Interessierten) teilen.

Heute: Brautstyling, Ringe und Blumen.

Hier kommt die Braut.

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Haare und Make-Up habe ich beim Friseur „Haarkleid“ machen lassen. Inspiration für eine Frisur habe ich mir bei Pinterest geholt und bei einem Probetermin mit meiner Friseurin gemeinsam ausprobiert, bis wir eine Frisur hatten, die mir gefiel. Da ich – dank jahreslangem Haarefärben – recht dünne Haare habe, habe ich mir bei Amazon ein paar Clip-In-Extensions bestellt, um etwas mehr Fülle zu schaffen. Besonders wegen der vielen geflochtenen Parts war das echt hilfreich. Ich wollte gerne ein Blumenkranz im Haar haben, welchen die wundervolle Floristin von „Art & Flower“ gezaubert hat. Wir haben uns außerdem noch ein paar extra Blümchen mitgeben lassen, damit auch in den geflochtenen Teil noch etwas „Grünzeug“ kann. Beim Make-Up war mir wichtig, dass ich Lippenstift und Rouge wie gewohnt verwende, da dies meiner Meinung nach mit die größten Punkte sind, durch die man sich „falsch“ geschminkt fühlen könnte, wenn man sich denn auch sonst oft schminkt. Augenbrauen und Wimpern habe ich im Vorfeld übrigens gefärbt. Auch wenn so ein Braut-Make-Up natürlich erstmal verspricht, den ganzen Tag zu halten, und ich mich wirklich mit dem Weinen seeeeehr zurückgehalten habe (so gut es eben ging. :D), um nicht in der ersten Stunde schon das Risiko auf Pandaaugen zu haben, empfehle ich jeder Braut, alles mögliche an Schminke zum Nachschminken in der Tasche dabei zu haben. In den Abendstunden werdet ihr euch sicherlich kurz vor den Spiegel stellen müssen.

Meine Piercings habe ich drin gelassen, wie sie nunmal sind – die gehören zu meinem Gesicht dazu und ich verstehe ehrlich gesagt keine Braut, die Lippen- und Nasenringe rausnimmt an der Hochzeit, wenn man sie sonst immer trägt. Für meine Ohren sollte es dann aber etwas Besonderes sein und ich ließ mir von der kreativen Nina Ann von „Die Tschatulle“ Extrawurst-Plugs fertigen. Die Beratung war wirklich 1A und ich ließ mir dazu noch eine Kette und einen Ring machen – nicht für die Hochzeit, sondern um die Plugs auch nach dem großen Tag noch jederzeit mit anderem Schmuck tragbar zu machen.

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Was trägst du eigentlich drunter?, wurde ich zufälligerweise in den letzten Wochen gefragt. Bei so einem Kleid helfen zwei Dinge: ein nahtloser, hautfarbener Slip und ein Klebe-BH. Dank des heißen Wetters habe ich auf eine Strumpfhose verzichtet und war auch barfuß in meinen Schuhen.

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Hier sieht man nicht nur mein Strumpfband von strumpfband.de, welches ich ausgewählt habe, da man es unter dem engen Kleid nicht sehen konnte, sondern auch meine Fingernägel, die ich mir bei der „Studio Nail Lounge“ hab machen lassen. Ich hatte davor noch nie künstliche Fingernägel und war wirklich super begeistert. Da meine eigenen Nägel das Talent haben, dann abzubrechen, wenn ich sie lieber lang hätte, wollte ich da auf Nummer Sicher gehen. Leider sind so lange Nägel im Alltag für mich nicht so praktisch, weshalb sie mich nach den Flitterwochen wieder verlassen mussten. Schnief. Außerdem sieht man hier den Ring, den mir meine Mama schenkte – zu den Bräuchen kommt aber noch ein seperater Beitrag.

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Meine blauen Schuhe fand ich übrigens in Hamburg in einem Schuhladen, dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe. Ich war eine meiner liebsten Freundinnen besuchen und wir fanden zusammen DAS perfekte Paar Schuhe, nachdem wir in zig Läden waren und ich sicher war, dass ich ohne Schuhe zurück nach Braunschweig fahren muss.Ich wollte gerne blaue Schuhe, mit goldenen Schnallen, hohem Absatz, gerne Peeptoe und leichter Plateau-Sohle – und genau das fand ich, und dann auch noch runtergesetzt. Die Schuhe habe ich übrigens in unseren Tanzstunden eingetragen, somit waren sie das einzige Kleidungsstück, welches André und ich schon vorher vom anderen sehen durften. Dadurch sind uns Blasen am Hochzeitstag selbst aber größtenteils erspart geblieben. tg_20160528_0205

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Und so sah dann mein Gesamtbild aus. Mein Kleid sieht man auf diesem Blog hier ja an allen Ecken und weiter unten ist auch noch ein „Ganzkörperbild“, bei dem ich nicht in die Luft geworfen werde. Ich möchte zur Kleidersuche und dem Kleid aber gerne hier an dieser Stelle etwas sagen: Gekauft habe ich mein Kleid ein Jahr vor der Hochzeit bei „Schwarz Braut- und Eventmoden“ von der Marke „Olvi’s“. Für mich war es nicht wichtig ein Kleid der „aktuellen Saison“ zu kaufen, sondern eins was mir zu 100% gefällt. Ansonsten bietet es sich nicht an, bereits ein Jahr vorher zu gucken. Auch für das Kleid habe ich mir viel viel viel Inspiration bei Pinterest geholt und wusste sehr schnell: Ich möchte ein Kleid mit viel Spitze – ohne Tüll, ohne großartig Glitzerkram. Ich möchte ein Kleid mit tiefem Rückausschnitt und einer kleinen Schleppe. Ich wusste, wie es geschnitten sein soll, dass es die Teile meiner Körpers betont, die ich selbst gerne mag und andere vielleicht etwas „versteckt“. Nie im Leben hätte ich gedacht bereits beim ersten Termin MEIN Traumkleid anzuhaben. Neben dem Kleid hatte ich auch welche an, die ich gar nicht wollte, weil es sich empfiehlt, auch die Dinge mal anzuprobieren, die man für sich ausschließt. So weiß ich nun: So ein Carrie Bradshaw – Tülltraum ist wunderschön zu tragen, jedoch wäre es nicht MEIN Kleid gewesen. Ich glaube der Verkäuferin hilft es sehr, wenn ihr ungefähre Vorstellungen habt und einen preislichen Rahmen setzen könnt. Übrigens hatte ich – obwohl es immer abgeraten wird – sogar 4 Personen dabei: Meine Trauzeugin, meine Schwester, meine Mama und meine Schwiegermama. Man sagt zwar viele Köche verderben den Brei, doch ganz ehrlich: ich weiß, dass ich mich auf die Meinung der vier 100% verlassen kann. Das Kleid wurde dann bestellt und zwei Monate vor der Hochzeit abgesteckt und angepasst.

Auch wenn es ja um das Brautstyling geht, möchte ich meinem Mann einen Absatz widmen: Mein Bräutigam sah sooo toll aus und er trug, wie man in anderen Beiträgen der Reihe gut sehen kann, einen ganz tollen blauen Anzug,  und unter anderem ultra schicke braune Schuhe und eine blaue Fliege! Alles gekauft bei „Men’s Gala“. Ich war soooo entzückt, als ich ihn sah. ❤ Da haben er und unser Trauzeuge echt tolle Sachen rausgesucht. Und auch wenn bei mir das ganze „drumherum“ viel aufwendiger war als bei ihm, so hatte ich das Kleid doch sehr fix an, wohingegen das Anziehen eines mehrteiligen Anzuges doch ein größerer Zeitaufwand ist. Ansonsten kann ich hier keine konkreten Tipps für die Anzugsuche geben, ich denke, wie beim Kleid auch, gilt hier: Fühl dich darin wohl!

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Ein Ring sie zu knechten,…

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Unsere Ringe fanden wir im selben Geschäft, wo André den Verlobungsring gekauft hatte: im „Trauringstudio“. Die Beratung dort ist echt gut und es wird sehr auf Kundenwünsche, auch in Bezug auf die Finanzen, geachtet. Denn bei den Ringen ist nach oben eigentlich ALLES offen. Die Optik der Ringe war für uns schnell klar: farblich kam nur gold in Frage, da der Ring zum Verlobungsring passen musste. Außerdem wollten wir sehr schlichte Ringe haben. Beim Ring für die Braut ist oft ein Glitzerstein drin. Da ich aber sicher war, meinen Verlobungsring weiterzutragen, wollte ich einen schlichten Ring. Rückblickend betrachtet die beste Entscheidung. Den Ehering trage ich links und den Verlobungsring rechts. Beide habe ich seit der Hochzeit höchstens beim Abwasch abgenommen. Auch für André, der sonst – außer den gedehnten Ohren – keinen Schmuck trägt, war ein schlichter Ring auch die erste Wahl. Zusätzlich haben wir unsere Ringe innen gravieren lassen mit einem unserer liebsten Zitate und dem Hochzeitsdatum.

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Inspiration für unser Ring“kissen“ lieferte wieder einmal Pinterest, doch das Design und die Durchführung stammt von der unheimlich talentierten Tattowiererin Henriette „Henja Fin“die ein Motiv – passend zu unserer Liebe zur Natur – auf eine Baumscheibe brannte. Individueller geht es nicht und wir danken dir für dieses tolle Geschenk! ❤

 

Brautstrauß, Anstecker, Wurfstrauß und Blumendeko.

Wir haben alle Blumen wie oben erwähnt bei „Art & Flower“ in Auftrag gegeben. Durch Facebook hatte ich schon sehr oft Brautsträuße von ihnen gesehen und war mir sicher, dass sie mir einen wunderbaren Strauß zaubern können. Die Beratung war wirklich super und ich hatte danach ein so großartiges Gefühl, wie schön alles werden wird. Das Ergebnis hat mich dann noch mehr begeistert. Seht selbst:

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Mein Brautstrauß bestand aus einer Mischung zwischen Blautönen, Grüntönen und Weiß. Ich könnte euch jetzt die Blumensorten nennen, doch ganz ehrlich: Ich habe keinen (!) grünen Daumen und keine Ahnung. 😀 Er sieht aus wie „frisch von der Wiesen gepflückt“, aber hat dennoch den Charakter, den ein Brautstrauß mit sich bringen muss. Achtet bei der Wahl des Floristen wirklich darauf, dass sie Erfahrung mit Brautsträußen haben. (Besonders wenn ihr, so wie ich, keine Blumennamen wisst und auch kein Plan habt wann was blüht.) Der Strauß muss den ganzen Tag ohne eine Vase auskommen können (meistens!) – meiner hat es bis zum nächsten Morgen geschafft frisch auszusehen. Ich habe ihn dann am Stil „ausgewickelt“ und zum Trocknen hingelegt. Viele Bräute wollen beim Brautstrauß sparen und der Floristin nicht erzählen, dass es für eine Hochzeit ist: Macht das nicht! Brautsträuße werden – meines Wissens nach – anders gebunden. Da spart man definitiv an der falschen Stelle.

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Ein besonderer Clue waren die Pfauenfedern, welche unten herausschauten. Da ich selbst auf dem rechten Arm einen Pfau tattowiert habe, haben die Federn gewirkt wie eine Verlängerung meines Arms. Das Spitzenband, welches am Strauß fest gebunden ist, habe ich übrigens aus dem Sammelsurium meiner verstorbenen Oma entwendet. So war sie an diesem Tag ganz dicht bei mir.

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André bekam einen Anstecker, der aus denselben Blumensorten, wie der Strauß, bestand. Ich bin immer noch sehr fasziniert, wie perfekt die Blumen zu dem Anzug und dem Blau der Fliege passen. Unser Trauzeuge wusste zwar ungefähr, welche Farbgebung die Blumen haben werden, aber Details kannte er nicht.

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Das hier ist der Wurfstrauß. Da ich meinen Brautstrauß definitiv behalten wollte, habe ich mir eine sehr schlichte Variation von ihm zum Werfen gewünscht. So konnte ich am Abend einen Strauß werfen, ohne ihn mir danach zurück klauen zu müssen. 😀

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Das Blumenarrangement auf dem Tisch sollte ähnlich wie der Strauß oder auch der Blumenkranz vermitteln, dass diese frisch von der Wiese gepflückt wurden. Besonders die Kamille vermittelt dieses Gefühl für mich extrem. Die Vasen sind von IKEA und die Spitze erneut aus Omas Sammelsurium. In einem Beitrag zu DIY-Projekten bei der Hochzeit werde ich hier noch näher drauf eingehen.

 

Alle erwähnten Dienstleister sind an passender Stelle verlinkt. ❤ Ich möchte hier nochmal allen danken, denn ihr habt geholfen diesen Tag so toll werden zu lassen. 🙂

FotosThomas Goebert (Ein Post nur über unseren Fotografen folgt natürlich auch noch! :3)

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2 Gedanken zu “Brautstyling, Ringe, Blumen. #weddingstuff

  1. Pingback: Zeitliche Planung. #weddingstuff | wörterrascheln

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