Willkommen im zweiten Teil meiner Reihe „Declutter your life“, in der ich erzählen werde, weshalb ich mich dazu entschieden habe, vermehrt auszumisten. Außerdem möchte ich ein paar Methoden vorstellen und meine Erfolge mit euch teilen.

Heute möchte ich darüber sprechen, mit welchen Fragen man sich das Ausmisten einfach macht und dieses beim konkreten Beispiel „Bücher“ gezeigt.

Die Art und Weise, wie ich ausmiste, hat viele Einflüsse der Kon-Mari-Methode und das obwohl ich das dazugehörige Buch nie gelesen habe. Doch wenn man im Internet nach Minimalismus und Ausmisten googelt oder sich bei YouTube durch diverse Videos dazu klickt, stößt man immer wieder darauf. Erfinderin der Methode Marie Kondo sortiert dabei in der Wohnung nach verschiedenen Themenbereichen aus und behält -beinahe- nur, was dich auf die Frage „Bereitet es mir Freude?“ mit Ja antworten lässt.

Wenn ich ausmiste, dann räume ich Regal für Regal aus, lege alles auf meinen Tisch und überlege dann pro Gegenstand BEVOR ich diesen wieder zurück ins Regal räume, ob ich ihn wirklich in meinem Leben brauche. Macht es mich glücklich, diesen Gegenstand in meinem Besitz zu haben oder hilft er mir in meinem Alltag? Hängen an dem Gegenstand besonders schöne Erinnerungen, weshalb ich ihn aufheben will? Das sind meine drei Fragen, die ich für mich beantworten muss, damit ein Gegenstand nicht aus unserer Wohnung fliegt. Wenn ich währenddessen merke, dass der Gegenstand eigentlich an eine andere Stelle in der Wohnung gehört, dann räume ich ihn während des Ausmistens um. Da wir bald umziehen, haben wir den ganz großen Vorteil, die Ordnung in den Regalen bald ganz neu herstellen zu können. Ich habe mal gelesen, dass die meisten Menschen sehr viele Plätze im Haus haben, an denen z.B. Stifte zu finden sind. Sinnvoller ist es dabei, einfach nur eine Stelle zu haben, wo man Schreibkram aufhebt. So findet man definitiv immer einen Stift, wenn man ihn sucht. Dieses Prinzip lässt sich im Grunde auf alle Bereiche im Haus anwenden. Doch dazu werde ich später mehr erzählen, wenn wir umgezogen sind.

Daneben ist es sinnvoll, wenn man in bestimmten Bereichen guckt, wie oft man ein und denselben Gegenstand besitzt und wie oft man ihn wirklich benötigt. Brauche ich wirklich 4 gelbe Filzstifte, 3 Pfannenwender, 10 verschiedene Parfümsorten? All diese Fragen habe ich in den letzten Wochen für mich beantwortet und 3 gelbe Filzstifte aussortiert, einen Pfannenwender in meine „zu verschenken“-Kiste befördert und begonnen die angebrochenen und fast leeren Parfümsorten aufzubrauchen. In nahezu allen Bereichen findet man solche Entscheidungsmöglichkeiten. Brauche ich 6 Bikinis, von denen ich eigentlich eh immer dieselben 2 trage? Für mich gibt es einen Bereich, bei dem ich leidenschaftliche Sammlerin bin, und das sind Bücher! Doch auch da habe ich ausgemistet.

Wie miste ich Bücher aus? Für einen Bücherwurm wie mich, ist es wirklich schwer, Bücher wieder abzugeben. Doch es gibt einfach Bücher, die nicht in meinem Bücherregal stehen müssen. Als ich mein Bücherregal ausgemistet habe, habe ich mich gefragt: Ist das eins meiner Lieblingsbücher? Würde ich dieses Buch ein zweites Mal lesen? Ist das Buch Antik? Haften an diesem Buch eine schöne Erinnerung? – All das sind Gründe für mich, ein Buch zu behalten. Daneben gibt es eben diese typischen Romane oder Krimis, die man einmal liest und dann vermutlich nie wieder. Diese Bücher wurden von mir gnadenlos aussortiert. Flohmärkte, Geschenkkisten, öffentliche Bücherregale oder momox sind nur vier der unzähligen Möglichkeiten, wie man Bücher an neue Besitzer bringen kann. Das Altpapier ist für mich keine Option! Außerdem habe ich im Bücherregal auch Bücher, die ich noch lesen will. z.B. weil ich sie geschenkt bekommen habe, und bisher noch keine Zeit dazu hatte. Nachdem ich sie dann gelesen habe, kann ich sehen, ob sie weiterhin im Regal bleiben oder aussortiert werden.

Habt ihr auch Sammelleidenschaften? Wie sortiert ihr aus? Falls ihr auch einen Blog habt, der sich mit diesem Thema beschäftigt, postet mir gerne den Link in die Kommentare. Ich finde es immer sehr spannend, wie unterschiedlich Menschen damit doch umgehen.

 

1 Comment

  1. Also ich bin da relativ einfach Gestrickt. Alles was länger als ein Jahr nicht wirklich gebraucht wird, wird ausgemistet. Außer Dekoration. Ich lebe nach dem Prinzip, weniger ist mehr. Simplify your life 🙂 ich mag auch wenn man umzieht und alles neu ordnen kann. Da mistet man auch meistens richtig aus, weil einem Dinge in die Hände fallen, an die man meistens gar nicht mehr gedacht hat.

    LG, Thomas

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