Willkommen in meiner neuen Reihe „Declutter your life“, in der ich erzählen werde, weshalb ich mich dazu entschieden habe, vermehrt auszumisten. Außerdem möchte ich ein paar Methoden vorstellen und meine Erfolge mit euch teilen.

„Free your stuff – free your mind.“ Warum überhaupt ausmisten? Die große Frage, die sich vielleicht am Anfang stellt und erstmal viel zu simpel erscheint, um überhaupt beachtet zu werden. Aufräumen werden wir alle zwischendurch mal. Der eine mehr, der andere weniger gründlich. Dabei fliegen natürlich auch Dinge in den Müll, die kaputt sind, oder uns schlichtweg stören. Die meisten unserer Besitztümer jedoch bleiben im Regal liegen. Mit dem Argument „Das könnte ich ja nochmal gebrauchen.“ bekommen sie eine Daseinsberechtigung in unserer Wohnung und somit in unserem Leben. Doch brauchen wir wirklich all diese Dinge? Mit dieser Frage beschäftige ich mich nun seit einigen Monaten. Im Rahmen des „Minimalism Games“ habe ich erste Vorteile des Ausmistens festgestellt. Ziel dieses „Spiels“ ist es, 30 Tage lang Dinge auszumisten. An Tag 1 eine Sache, Tag 2 zwei, Tag 10 zehn usw. Bis man am Ende insgesamt 465 Gegenstände ausgemistet hat. Die Regale sind danach leerer und der eigene Fokus liegt auf den wichtigen und übrig gebliebenen Dingen.

Wenn man, so wie ich und ich glaube in unserer Familie ist das etwas genetisches, sich schlecht von Dingen trennen kann, sind knapp 500 Gegenstände zwar eine Menge, doch es bleibt immer noch viel über. So habe ich beschlossen, das „Minimalism Game“ im August erneut zu spielen, jedoch in abgewandelter Form. Jeden Tag möchte ich 5 Dinge ausmisten. Dabei gibt es unterschiedliche Kategorien: Wegschmeißen, Verschenken, Verkaufen. Ich halte euch natürlich gerne auf dem Laufenden. Hintergrund des Ausmistens ist bei uns sehr simpel: Wir werden in – hoffentlich – naher Zukunft aus dieser Wohnung ausziehen. Wir ziehen dann in das Haus meiner Großeltern, weshalb wir aktuell entkernen und dann sanieren. Vor der Sanierung haben wir viele Dinge dort innerhalb der Familie aufgeteilt und entscheiden müssen, was man verschmeißt, was verschenkt oder spendet und was verkauft. Die Nachkriegsgeneration hat so viel aufgehoben, wie man im Leben nicht benötigt. So hart es klingt: Aber das wollen wir nicht. Ich möchte nicht, dass unsere Kellerräume aus allen Nähten platzen. Ich möchte keine großen, sperrigen Schränke im Wohnraum stehen haben, welche unendlich viel Kram beherbergen. Wir wünschen uns freien Wohnraum. Und damit dieser Wohnraum von Beginn an die Luft hat, die wir uns wünschen, miste ich jetzt schon aus. Denn kurz vor dem Umzug wird man dafür vielleicht keine Zeit oder Energie mehr haben. Dann macht man das, was immer passiert und nimmt es „erstmal“ mit, um es „später“ auszusortieren. Wir alle wissen wohl, was das dann heißt.

Zum Abschluss dieses ersten Beitrags, erzähle ich euch nun noch kurz, was ich heute ausgemistet habe. Wichtig ist übrigens, dass es völlig egal ist, wie banal die ausgemistete Sache erscheint. Heute durften weichen: ein altes Portmonee (verschenken), ein Tastenhandy, das ich mal irgendwo geschenkt bekommen habe (verschenken) und drei Schulbücher (2x Biologie, 1x Tafelwerk), die ich nun definitiv nicht mehr brauche (verkaufen bei momox).

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