Hier folgt nun, fünf Monate nach dem ersten Teil der Reihe, Teil 2 von „Please – don’t give up.“ Heute möchte ich gerne über Trigger sprechen und darüber, welche Tipps am Sinnvollsten ist, wenn man das Gefühl hat, die tiefe negative Gefühlsspirale könnte einen wieder in ihren Bann ziehen. Kombiniert wird dieser Beitrag mit den grandiosen Bildern von Sebastian Petersen von Philigran Studio, die wir vor einiger Zeit in Riddagshausen gemacht haben. Ich bin immer noch total begeistert und hoffe, nochmal vor seine Kamera zu dürfen.

Was ist ein Trigger überhaupt? Man kann statt Trigger auch „Auslöser“ oder „Schlüsselreiz“ sagen. Jeder Mensch hat bestimmte Situationen, Stichworte, Gerüche, Orte, etc., die Emotionen auslösen. Seien es positive Emotionen, weil man sich gerne an Dinge zurück erinnert oder eben negative Emotionen, weil man es mit negativen Erlebnissen in Verbindung bringt.

Trigger in Verbindung mit Depressionen sind also Auslöser, die depressive Stimmung auslösen können. Ein Ort, an dem etwas furchtbares passiert ist, ein Lied, welches man mit einem traurigen Ereignis in Verbindung bringt, Gerüche, die einen an bestimmte Menschen erinnern.

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Trigger sind fies, denn sie können vollkommen unerwartet auftreten. Du kannst dich nicht davor schützen, dass sie plötzlich in deinem Alltag sind. Einfach so um die Ecke schauen, und alles aus der Bahn zu werfen drohen. Darum ist es so wichtig, dass man Strategien entwickelt, mit denen man den Triggern entgegen wirken kann.

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„Nach vorne schauen“ – ein Ratschlag, der gerne und oft gegeben wird. Und das zu Recht, denn es ist sehr wichtig, sich vor Augen zu führen, wo man hin will und was man auf diesem Weg schon geschafft hat. Einige Trigger lassen sich schon damit bewältigen, dass man sich bewusst macht, was man erreicht hat. Dadurch kann einem bewusst werden, wie klein dieser Trigger im aktuellen Leben ist und dass er eigentlich nur in der Vergangenheit von Bedeutung war.

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Natürlich hilft das aber nicht immer, denn würden wir unsere Emotionen mit rationalen Gedanken steuern können, wäre vieles deutlich unkomplizierter. Mein persönliches Zauberwort in den letzten Jahren ist die „Konfrontation“. Ein Lied erinnert mich an eine traurige Situation? Ich höre es so lange in positiven Situationen, bis ich mich umkonditioniert habe. Ein Ort hat für mich einen bitteren Beigeschmack? Ich plane bewusst schöne Dinge dort zu tun.

Natürlich ist es in der Praxis nicht ganz so simpel. Es erfordert viel Disziplin, Willen und unter Umständen auch eine professionelle Hilfe. Außerdem heißt das auch nicht, dass man nie wieder von irgendetwas getriggert wird. Doch die Zahl der Trigger lassen sich minimieren. Gebt eurer Zukunft die Chance gut zu werden und lasst eure Vergangenheit hinter euch oder findet einen Weg sie in die Schranken zu weisen.

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Ich freue mich natürlich sehr über inhaltliches Feedback. Das Thema ist natürlich noch viel komplexer. Ein Teil 3 folgt sicherlich auch noch! 🙂

Selbstverständlich müsst ihr auch beim Fotografen vorbei schauen und euch seine anderen Arbeiten ansehen. Ihr findet ihn hier: Facebook und auf seiner Homepage.

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