Stress. Das Wort beschreibt im Augenblick so ziemlich alles, was hier vor sich geht. Schöner Stress, nerviger Stress, sich-sorgender Stress. Ich komme im Grunde zu nichts, und doch komme ich nicht voran, Kennt ihr sowas? Ich starre Luftlöcher. Zwischendurch schreibe ich dann mal ein paar Notizen für meine Bachelorarbeit auf. Bekomme Hunger, also esse ich was. Mache mir Sorgen um Oma. Freue mich kurz, weil der Stoff für die Tischdecken für unsere Hochzeiten bald geliefert wird, verfalle in Panik, weil wir die ja dann noch nähen müssen. Schaue mir Bilder meiner aktuellen Lieblingsfotografin aus Russland an. Das beruhigt mich. Doch dann fällt mein Blick zur Seite auf meine Notizen. Gretchen. Goethe. Faust. Alle warten auf mich. Alle. Doch statt aktiv zu werden, schweige ich vorerst. Starre weiter Luftlöcher und stopfe mich mit Schokolade voll. Wo ist mein Kaninchenloch, in das ich fallen kann. Ich brauche dringend eine Teeparty mit dem verrückten Hutmacher!

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