I need vitamin sea. #4

Das Wetter schwingt um. Sonnenschein wurde eingetauscht gegen starken Wind und nächtlichem Regen. Doch das alles ist egal, wenn man eine dicke Kuscheldecke hat und Scrabble. Und natürlich viele weitere Bilder. Diesmal von unserem Aufstieg auf den Leuchtturm und dem anschließenden Spaziergang am Strand.

Nachdem wir ja bereits zum Leuchtturm hingewandert sind, wurde es auch Zeit auf den Leuchtturm drauf zu gehen. Der Blavandshuk Fyr wurde im Jahr 1899 erbaut. Eine lange Zeit. Ich war schon sehr oft dort oben und es ist jedesmal wieder schön. Auch wenn es ein wenig nervig ist 170 Stufen in die Höhe zu steigen, so macht die Aussicht die Anstrengung wieder weg. 39 Meter hoch ist der Leuchtturm und man kann sowohl auf Blavand schauen und auf den Strand, und Richtung Vejers auf die Kallesmaerk Heide. Bei gutem Wetter kann man mit einem Fernglas sogar Robben auf den Sandbänken chillen sehen. Leider war es bei uns etwas neblig, weshalb wir nicht so weit gucken konnten. Sah aber trotzdem sehr schön aus.

Die Treppenstufen haben wohl schon tausende von Menschen ausgehalten. Die Abnutzung sieht man sofort. Trotzdem knarren sie nicht, sie geben nicht nach. Schritt für Schritt halten sie dich, bis du ganz oben angekommen bist. Manchmal zählt man die Stufen, die Schritte – doch ansonsten schenkt man ihnen kaum Beachtung.
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Hoch hinaus geht es weit weit runter. Schwindel garantiert.IMG_1454

Die kleine Leiter führt einen vom Treppenhaus auf die Plattform. Durch eine kleine Luke muss man steigen, um wieder frische Luft atmen zu können. Der letzte Meter Überwindung.IMG_1466

Doch die Aussicht ist so schön, so faszinierend. Es lohnt sich selbst bei „schlechtem Wetter“. Das Meer ist immer schön anzusehen.IMG_1475

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Die Lampe im Leuchtturm blinkt 9 x in der Minute (3x alle 20 Sekunden) und leuchtet 23 Seemeilen weit. Wer weiß wie viele Schiffe, besonders in der Vergangenheit, so schon vorm Stranden abgehalten wurden. IMG_1498

Blavand und ganz viel Nebel. Unser Rückweg ging weeeeit in den nebligen hinterem Teil hinein.IMG_1503

Auf dem Leuchtturm stehend sehen alle Menschen wie Ameisen aus. Sie laufen am Strand hin und her. Nicht so arbeitswütig und hektisch, wie Ameisen es tun, aber trotzdem auch nicht wirklich entspannt. Wie klein sie sind. Es ist alles eine Frage der Perspektive.IMG_1509

Und mit meiner Brille konnte ich sogar was erkennen. (Haha, jeder, der mich ein bisschen besser kennt, weiß wie blind ich sonst bin. :D)IMG_1516

Anschließend sind wir noch am Strandabschnitt hinter dem Leuchtturm spazieren gegangen. Dieser ist oft abgesperrt, weil das Militär dort und in der Heide Übungen durchführt. An diesem Tag war das Gebiet aber frei zugänglich und wir waren erstaunt wie viele Spaziergänger sich dort befanden. Wir sammelten ganz viele Muscheln und sahen eine Seerobbe, die am Strand chillte. Eine halbe Stunde später war sie wieder im Wasser. André hatte zum Glück sein Tele-Objektiv dabei und so konnte er schöne Fotos von diesem süßen Fratz machen ohne ihn zu stören. Klickt mal aufs Bild, um es in groß zu sehen. 🙂

Denmark seal by André Ruske on 500px

Es war ganz windstill – kaum vorzustellen, denn wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, biegen sich die Bäume fast bis zum Boden.

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Die Flut kam gerade. Mit jedem Mal kam das Wasser ein paar Millimeter dichter. Es braucht nicht lang, bis dort, wo man eben noch gehen konnte, mit einmal wieder alles nass war und bis all die Muscheln, die man nicht sammelte, zurück ins Meer gespült wurden.

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Die Sonne zeigte sich kurz und leuchtete das Meer an.IMG_1667

Perspektive. Auf einmal erschien der Leuchtturm gar nicht mehr so hoch. Das ist definitiv etwas, was man sich auch fürs Leben merken sollte. IMG_1678

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