Energie tanken

Kennt ihr das auch? Stress bei der Arbeit? Viel zu viel für die Uni zutun? Stress kann in unterschiedlichsten Formen auftreten und jeder empfindet ihn ganz anders. Gerade deshalb ist es so wichtig, seine persönliches Stressgrenze zu kennen und sich dann auch mal Zeit für sich zu nehmen und Energie zu tanken, um dann wieder voll durchstarten zu können. Ich möchte in diesem Post gerne meine „Energie-Tankstellen“ vorstellen. Vielleicht helfen sie euch ja auch.

Ich studiere im 6. Semester. Das bedeutet, nach Regelstudienzeit müsste ich jetzt gerade mit meiner Bachelorarbeit fertig sein und mich darüber freuen, den Abschluss erreicht zu haben. Die Realität sieht natürlich etwas anders aus: Regelstudienzeit bedeutet, das Leben spielt einem während des Studiums keine Streiche und/oder man ist diszipliniert ohne Ende. Ich hatte besonders zum Studienbeginn keine so rosige Zeit und meine Disziplin hat in den letzten Monaten Winterschlaf gemacht. So kommt es, dass ich definitiv noch ein 7. Semester dranhängen muss, mit etwas Pech auch noch ein 8. Acht Semester, um den Bachelor zu schaffen, das ist natürlich nicht unbedingt selten und ich bin nicht die Erste, die ihn nicht in der Regelzeit schafft. Trotzdem ärgert es mich. Darum habe ich in den vergangenen Wochen so hart rangeklotzt, wie davor schon lange nicht mehr und gelernt, was das Zeug hält. Nebenbei natürlich noch Haushalt, Hundeerziehung und Nebenjobs. Das klingt gar nicht so viel, aber ich bin nicht wirklich belastbar, weshalb ich besonders in den letzten Tagen gemerkt habe, wie ausgelaugt ich bin.

Um mich nicht vollkommen dem Stress hinzugeben, denn das geht auf kurz oder lang nicht gut, brauch ich zwischendurch Zeit für mich, in der ich Energie tanken kann, um frisch (sowohl körperlich, als auch geistig) wieder durchstarten zu können. Das, was ich nun aufzähle, ist sicherlich nicht neu für euch und natürlich recht individuell zugeschnitten, aber vielleicht kann ich euch ja ein bisschen inspirieren, welche Tankstellen es für neue Energie so gibt.

 

1) Der Fernseher. Klingt erstmal ziemlich bescheuert, da man ja eigentlich nicht so viel fernsehen sollte. Doch es gibt für mich (als bekennenden Serienjunkie) nichts entspannenderes, als eine Folge meiner Lieblingsserien zu gucken. In diesem Moment bin ich völlig weg von unserer Erde und bin mit dem Kopf bei meinen Serienhelden. Natürlich geht das auch genauso gut mit Filmen, aber ich sehe bei Serien einen klaren Vorteil: Man kann sie mal eben zwischendurch anmachen und benötigt keine 1,5-2 Stunden, um Energie zu tanken.

2) Die Badewanne. Ein Klassiker. Ein heißes Bad mit viel Schaum und leckerem Duschbadgeruch in der Nase streichelt die Seele und entspannt die Muskeln. Ich bin mir sicher, dass das wissenschaftlich nachgewiesen ist. Man kann einfach nur so baden und die Gedanken abstellen (nur einschlafen sollte man besser nicht. :D) oder sich Musik anmachen oder ein Buch lesen.

3) Für Menschen in einer Beziehung oder mit Hund/Katze: Kuscheln.

4) Einfach mal wegfahren. Das muss ja gar nicht weit sein. Ein langer Spaziergang mit dem Hund (oder auch ohne) kann schon sehr entspannen, oder ein Kurztrip in den nächsten Wald, in die Berge, ans Wasser. Je nach dem, was man in der Nähe hat oder eben wie weit man fahren möchte. Es reicht auch schon einen halben Tag unterwegs zu sein, obwohl man natürlich auch für mehrere Wochen in den Urlaub fahren kann. Aber zur kurzfristigen Energiebetankung reicht auch schon eine Stunde im Wald.

5) Such dir ein Hobby. Es ist falsch zu denken, dass man mit einem oder mehreren Hobbys nur noch mehr Zeit braucht und damit noch mehr Stress bekommt. Ich habe Hobbys, die ich nicht regelmäßig ausüben muss und für die es keine festen Termine gibt: malen, schreiben, singen, Gitarre spielen,… Ein bisschen „Ich“-Zeit zwischendurch. Man tut etwas, was einem Freude bereitet und danach hat man wieder Energie für die ernsteren Dinge.

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